Trin & Umgebung

Wandern auf den Ringelspitz von Trin

Trin & Umgebung

Die drei Fraktionen, Trin-Dorf, Trin-Digg und Trin Mulin bilden die Gemeinde Trin in der Region Imboden. Auf ca. 900 m an der Südflanke eines Bergmassivs gelegen, dessen höchste Erhebung die Ringelspitze ist, von welcher auch der Name unseres Gasthauses stammt, bleibt Trin als Nachbarsgemeinde von Flims von dessen touristischem Gepräge verschont. Trin weist viele traditionelle Häuser auf, ohne museal zu wirken. Aber auch die Moderne hat Einzug gehalten, so wurden in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Neubauten an den periferen Lagen erstellt. Es die liebliche und interessante Landschaft, welche der Standort von Trin auszeichnet, als der ideale Ausgangsort für Wanderungen in die nähere oder weitere Umgebung.

Der öffentliche Postautoverkehr bedient mit Haltestellen und halbstündigem Taktfahrplan alle drei Fraktionen. Zudem gibt es einen Bahnhof der Rhätischen Bahn am Talgrund.

Trin ist zweisprachig romanisch und deutsch, wobei das Romanische dem Sursilvan zugehörig ist und in der Primarschule unterrichtet wird.

Zum prägenden Ortsbild gehören die zwei Burghügel Canaschal und Crap San Parcazi, die mit ihrer grandiosen Aussicht zum verweilen einladen. Diese Aussicht wird in historischen Reisebeschreibungen aus dem 18. Jahrhundert, als die schönste in Graubünden bezeichnet, daran hat sich kaum etwas geändert. Der prähistorische Felssturz von Flims gab dieser Landschaft mit der Ruin aulta/ Rheinschlucht sein Gepräge, wo der Rhein sich in die, heute bewaldeten Schuttmassen, über die Jahrtausende eingegraben hat. Auch der wunderschöne Crestasee (Felsensee), der mit seiner einmaligen türkisblauen Farbe sommers zum Baden einladet, bietet ein landschaftlicher Hochgenuss im Anblick der hohen Felswand des markanten Flimsersteins. Der Crestasee wird denn auch als Kraftort bezeichnet.

Der maximale Sonneneinfall in Trin wird durch die Südlage begünstigt und die Berge bieten Schutz gegen nördliche Winde.

Die erste Urkunde lautete auf den Namen Turunnio, was analog der vielen Ortsnamen mit T und R auf Taurus hindeutet, so auch Torino, welches den Stier im Wappen trägt.

Im minoischen Kult war der heilige Stier das Symbol für das Matriarchat. So finden sich in der Landschaft von Trin auch historische und prähistorische Fundorte, so etwa der Poppistein auf Bot Fiena.

Im Mittelalter war die Burg Hohentrins u.a.Besitz der Grafen von Werdenberg.

In der Reformationszeit trat Trin zum neuen Glauben über.